Handball- und Leichtathletik-Club Höxter e.V.

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Toller Auftritt von Jurukovic bei den Deutschen Einzelmeisterschaften

10. September 2021

Am 4. und 5. September wurden, in der SCHARRena Stuttgart, die Deutschen Judo Einzelmeisterschaften (DEM) der Frauen und Männer ausgetragen. Über 300 Judoka aus ganz Deutschland kämpften in 14 Gewichtsklassen um Titel und Medaillen.

Aleksandar Jurukovic, vom HLC Höxter e. V., ging am 2. Wettkamptag in der Gewichtsklasse -100kg an den Start. Es ist für den 20-jährigen das erste Jahr in dieser Alters- und Gewichtsklasse. Im letzten Jahr nahm der Lehramtsstudent bereits in Frankfurt/Oder bei den Deutschen Einzelmeisterschaften U21 teil. „Dieses Turnier ist nochmal was anderes, es sind Top-Athleten dabei, die lange Wettkampferfahrung haben und während der Pandemie weiter trainieren konnten“ so der Trainer Uli Krieger. „Wir in Höxter konnten Coronabedingt erst Mitte Juni mit dem Judotraining beginnen und dann wurden die Hallen wegen der Sommerferien direkt wieder geschlossen. Für Aleksandar war und ist es ein großer Zeitaufwand sich auf die Wettkämpfe vorzubereiten. Neben seinem Studium in Paderborn fährt er mehrfach die Woche entweder zum Landesleistungsstützpunkt Herford, Olympiastützpunkt Hannover oder nach Kassel.“

Ein wenig Glück hatte der HLC-Athlet bei der Auslosung der ersten Runde. Er musste erst in der zweiten Runde auf die Matte. Hier musste er gegen den späteren Deutschen Meister Dario Kurbjeweit Garcia vom TSV Großhadern antreten. Leider verlor Aleksandar diesen Kampf. Motiviert durch seinen Trainer und seinen Trainingspartnern aus Herford kämpfte sich Jurukovic wieder zurück in das Turnier. Er gewann seinen Kampf gegen Felix Wagner im Haltegriff. Im nächsten Kampf führte Aleksandar mit einem Wazari, wurde dann aber unglücklich ausgekontert.

Am Schluss hieß es Platz 9 für den Höxteraner. Trainer Uli Krieger sagt: „wer mich kennt weiß, dass ich immer was zu kritisieren habe. Dennoch bin ich sehr stolz auf Aleks“ und mit einem Schmunzeln fügt er hinzu: „ Aleks kennt unsere Regeln: wer schlecht kämpft muss nach Hause laufen. Und das wollte Aleksandar  von Stuttgart aus vermeiden“