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Vereinsrekord in Berlin Klaus und Wulf zum ersten Mal auf den deutschen
Kurzbahnmeisterschaften.
Im Europasportpark Berlin fanden am Wochenende die zweiten
deutschen Meisterschaften der Masters, also aller Schwimmer über 20 Jahren,
statt. Auch Alexander Klaus und Benjamin Wulf gelang es, im Vorfeld die
Qualifikationszeiten der Meisterschaften zu erreichen. Wulf sprang in der
Altersklasse 20 (Jahrgang 87-91) ins Berliner Nass, Klaus maß sich mit den
Schwimmern der AK 25. Letzterer überzeugte vor allem mit einer starken 1:08,46
Minuten über 100 Meter Schmetterling. In 25,63 Sekunden verbesserte Benjamin Wulf
den Vereinsrekord über 50 Meter Freistil deutlich und schwamm als erster
HLC-Athlet unter 26 Sekunden.
Eine atemberaubende Kulisse erwartete die beiden Schwimmer
aus der Kreisstadt. Die mit zehn 25-Meter-Bahnen ausgestattete Berliner
Schwimmarena bietet Platz für über 2200 Zuschauer. Erst vor ein paar Wochen
waren Schwimmstars wie Michael Phelps (USA) beim Weltcup in Berlin zu Gast.
Für Alexander Klaus war das 100 Meter Schmetterlingsrennen
der erste Start. Nach 75 starken Metern hatte er vor allem auf der letzten Bahn
zu kämpfen, doch die harte Trainingsarbeit im Vorfeld zahlte sich aus: Mit
1:08,46 Minuten schwamm er fast zwei Sekunden unter seiner Meldezeit und wurde
mit Rang 20 belohnt. "Die High-Tech-Startblöcke hier sind klasse, durch die
starke Neigung kann man sich viel besser abstoßen." schwärmte der
26-jährige. Auch im Freistilrennen über die gleiche Distanz präsentierte sich
Klaus in guter Form. Die 1:01,10 Minuten liegen nur knapp über seiner
persönlichen Bestzeit.
Die gleichen Schwimmarten absolvierte Klaus auch auf der
halben Distanz. Hier fehlte ihm im Gegensatz zur deutschlandweiten Konkurrenz
allerdings ein wenig die Spritzigkeit, "Da muss ich mehr tun" ,
räumte Klaus ein.
Benjamin Wulf, auf die kurzen Sprints spezialisiert, begann mit
dem 50 Meter Kraulrennen. Mit einer sehr guten Reaktionszeit von 0,69 Sekunden
gestartet, konnte er von der Stimmung in der Halle getragen vor allem auf den
letzten 15 Metern einige Rivalen auf die Plätze verweisen. Die 25,63 Sekunden
bedeuteten eine Verbesserung des eigenen Vereinsrekords um ganze 0,47 Sekunden.
Der 20 jährige Höxteraner zeigte sich vor allem von der Atmosphäre im Becken,
in dem schon Britta Steffen und Paul Biedermann Weltrekorde schwammen,
begeistert: "Sich nach dem Anschlag umzudrehen und auf der riesigen
Anzeigetafel seinen Namen und die Zeit zu lesen - das ist schon ein ganz
besonderes Gefühl" Insgesamt belegte er Rang 22, bei über 60 Startern in
der AK 20 ein beachtliches Ergebnis. Auch auf der doppelten Distanz war er mit 58,48
Sekunden zufrieden, im zweiten Teil des Rennens mangelte es etwas an
Stehvermögen. Dass er für die Sprints gut in Form war, zeigte er aber nochmal
über 50 Meter Brust. Die 33,89 Sekunden bedeuteten wiederum eine neue
persönliche Bestzeit.
Insgesamt präsentierten sich die Kreisstädter ausgezeichnet
auf der Zweitagesveranstaltung in der Hauptstadt. Mit den Ergebnissen im
bundesweiten Vergleich waren sie sehr zufrieden.

Fotos: Alexander Klaus (l.) und Benjamin Wulf (r.) sind von
der Atmosphäre in Berlin begeistert.
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