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Thüringer Messecup: HLC Judoka Pauline Starke belegte einen hervorragenden dritten Platz. Der Thüringer Messecup ist ein Sichtungsturnier des Deutschen Judobundes, bei dem Kaderathleten aus allen Landesverbänden an den Start gehen. Auch eine kleine Delegation mit HLC Judokas trat bei diesem Turnier an. Pauline Starke startete hier erstmalig als Landeskaderathletin des Nordrhein-Westfälischen Judoverbandes . Sie kämpfte sich mit sehr viel Biss und großem Kampfgeist furios durch die Vorrunde, der mit 35 Teilnehmerinnen besetzten Gewichtsklasse bis 40 kg. Nicht nur einmal lag Pauline während ihrer Vorrundenkämpfe hinten. Bereits im ersten Kampf erwischte ihre Gegnerin sie mit einem schönen Hüftfeger, der die mitgereisten Trainer tief durchatmen ließ, sie aber scheinbar besonders motivierte. „Diese Wertung hat mich ganz schön geärgert!“ sagte sie, als sie schließlich doch noch mit einem sauberen Innenschenkelwurf Olympia Soufli vom Württembergischen Judoverband vorzeitig von der Matte schickte. Philine Falk vom TSV Großhadern/München erging es nicht anders. Erst die Niederländerin Margitte Hein forderte Pauline über die komplette Kampfzeit, an deren Ende beide ohne Wertung standen. In der anschließenden Verlängerung zeigte sich Hein zu passiv. Der Sieg war deshalb Paulines. Erst im Halbfinale musste sie sich der Berlinerin Schmidt geschlagen geben. Im Trostrundenfinale schlägt sie erneut ihre Dauerrivalin, Nathalie Passon vom TSV Bayer 04 Leverkusen mit Haltegriff und wird damit verdient Dritte. 
Max Hagedorn, frisch gebackener Kaderathlet des Bezirks Detmold, hatte zunächst ein Freilos. Seine erste Begegnung bestritt er gegen Falk Adomeit von der TuS Stellingen. Hier zeigte Max leider zuviel Respekt vor seinem Gegner und war anfangs zu passiv. Seinen ersten ernstzunehmenden Angriff nutzte sein Gegner aus und konterte Max mit einem Tani-Otoshi (Talfallzug). Aufgrund der hohen Anzahl der Teilnehmer in seiner Gewichtsklasse war leider das Turnier nach diesem Kampf für ihn schon beendet. 
Vor so einem großen Publikum zu kämpfen war für Svenja ebenfalls noch ungewohnt und dementsprechend war der Druck sehr hoch. Ihre erste Gegnerin, Anika Meyer eine Kaderathletin vom Brandenburgischen Judo-Verband, hatte Svenja zunächst gut unter Kontrolle. Durch eine kleine Unachtsamkeit von Svenja konnte ihre Gegnerin mit einem inneren Schenkelwurf punkten. Anschließend gelangte sie in einen Haltegriff, aus dem sie sich trotz großer Geschicklichkeit und Anstrengung nicht mehr lösen konnte. 
Ihren zweiten Kampf bestritt sie gegen Hannah Dehne vom SC Tenri. Deutlich war zu sehen, dass ihr Kopf nicht frei war. Deshalb geriet sie bei einer ihr eigentlich unterlegenen Gegnerin wieder in einen Haltegriff und verlor auch ihren zweiten Kampf. Max und Svenja konnten in ihren Vorrundenkämpfen leider nicht ihre gewohnte Leistung abrufen, aber trotz der verlorenen Kämpfe haben beide wertvolle Wettkampferfahrung gewonnen. |